Home Staging, Home Styling

Immobilien als meine Leidenschaft & was mich wirklich antreibt

In diesem Artikel möchte ich euch gerne erzählen, warum sich mittlerweile mein ganzes Leben um Immobilien dreht und mir bei dem Thema in vielerlei Hinsicht das Herz aufgeht 🙂
Wahrscheinlich wissen die wenigsten Menschen in meinem Umfeld, dass ich gemeinsam mit meinem Mann daran arbeite uns ein ordentliches Immobilien-Portfolio aufzubauen, von dem wir so schnell wie möglich leben können wollen. Aktuell erwerben wir gerade die Eigentumswohnung Nr. 7. Wir haben schon so einiges in den letzten Jahren erlebt, davon will ich euch ein bisschen berichten.

Nun zum Anfang:
Wie jeder Mensch hatte auch ich in der Volkschule eine genaue Vorstellung davon, was ich später mal werden wolle… Noch heute bin ich Idealistin durch und durch.

Zum einen wollte ich Tierärztin werden, weil ich jenen helfen wollte, die sich selbst nicht helfen können. Zum anderen wollte ich Anwältin werden. Und zwar weil ich eine Verfechterin von Gerechtigkeit bin und Menschen eine Stimme geben wollte, die für sich selbst vielleicht nicht so gut sprechen können.
Und -und das ist die Richtung, in die ich jetzt alle Segel gesetzt habe- ich wollte Millionärin werden. Erst jetzt verstehe ich, was ich mit „Millionärin“ damals gemeint habe. Nicht Materielles zu jeder Zeit, sondern Freiheit. Zu tun und zu lassen was ich will und mit wem ich will. Ein selbstbestimmtes Leben führen.

Ich ging fleißig zur Schule, weil ich ja unbedingt Karriere machen wollte. Mit 20 Jahren suchte ich mir dann allerdings doch einen Job, da ich meinen Eltern nicht mehr auf der Tasche liegen wollte (heißt übersetzt: das Taschengeld hat nicht gereicht :D).

5 Jahre im Kundendienst als Zugbegleiterin bei der ÖBB vergingen, als mir im Jänner 2014 das erste Mal folgender simpler, aber effektiver Gedanke kam:

Ich kaufe eine Immobilie und vermiete sie weiter, mit den Mieteinnahmen zahle ich den Kredit zurück….

Natürlich wurde ich zuerst für verrückt erklärt -von ausnahmlos jedem in meinem Umfeld-, ich war 25 Jahre zu dem Zeitpunkt und eine Zugbegleiterin im Turnusdienst, die gerade berufsbegleitend zu studieren begonnen hat.
Dennoch ließ mich der Gedanke nicht mehr los und meine Sehnsucht nach Freiheit und finanzieller Unabhängigkeit flammten wieder in mir hoch. Das i-Tüpfelchen war dann das Buch „Investment Punk“ von Gerald Hörhan. Jetzt musste es losgehen.

Im Mai 2014 unterschrieb ich dann meinen ersten Kaufvertrag für eine kleine Wohnung in Wr. Neustadt. Diese Unterschrift sollte ich einige Jahre später noch sehr bereuen.

Warum aber faszinierte mich der Gedanke eine Immobilie zu besitzen und weiter zu vermieten so derart?

Ich weiß nicht, ob es da draußen vielen Menschen so geht wie mir… In unserer schnelllebigen Zeit, wo jeder und alles höher, weiter, besser und schriller als der/das andere sein muss.. in einer Zeit, in der sich von heute auf morgen alles ändern kann (Stichwort Digitalisierung), so gibt es doch eine fixe Konstate, seit 1000en Jahren und für die nächsten 1000en Jahre.

Menschen müssen wohnen, und sie wollen schön wohnen.

Immobilien überdauern Generationen, in ihnen stecken so viel Geschichte und Leistungen aus der Vergangenheit. Jedes Haus hat etwas zu erzählen.

Als Zugbegleiterin bei der ÖBB war jeder Arbeitstag ähnlich, es änderten sich nur die Strecken und die Zugsgarnituren auf und in denen ich unterwegs war. 100e und 1000e fremder Menschen, mit denen ich die immer gleichen Dialoge & zum Teil Dispute hatte.
Am Anfang des Tages war der Zug voll, am Ende des Tages war er leer. Am Anfang viele viele Leute, am Ende war ich alleine. Ob ich dazwischen alles gab oder es gemütlich angingen ließ, änderte nichts. Das Ergebnis – der leere Zug – war immer dasselbe. Anstrengung oder nicht. The same procedure as every day.

Im Gegenzug dazu kannst du Immobilien angreifen, mit ihnen wird etwas für „die Ewigkeit“ geschaffen (ich hoffe, ihr wisst wie ich das meine gg). Wenn du sie baust, renovierst, einrichtest etc. siehst du jeden Tag ein Stückchen mehr deiner Arbeit. Du siehst direkt Erfolge.

Und das ist es, was mich so fasziniert.

Nun ist es 2019 und mein Mann, mit dem ich seit 2011 mein Leben teile, ist genauso „addicted“ wie ich es bin. Richtig los gegangen ist es aber im Jahr 2018, da starteten wir unser erstes „größeres“ Projekt, dem bald noch einige folgen sollten… 🙂

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